Strömungsretter 1

Voraussetzungen: Fachausbildung (411) oder Basis- und Modulausbildung (d.h. Basisausbildung Einsatzdienste und Aufbaumodule "Schwimmen in fließenden Gewässern"/"Überwachung von Wasserflächen und Umgang mit Rettungsgeräten"), ärtzliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung oder Selbsterklärung zum Gesundheitszustand, DRSA Silber nicht älter als 2 Jahre, SAN A, Körperliche Fittness (d.h. Lauf- und Ausdauertest), Nachweis 400m Schwimmen in 8 min

Zusammen mit zwei "Meckanern" sind wir zu siebt im großen Mecki-Bus nach Lofer aufgebrochen. Mit dem randvoll gepackten Bus sind wir gut gelaunt und gespannt am Campingplatz in Österreich angekommen. Nachdem alle  weiteren Teilnehmer des Lehrgangs aus Tübingen, Stuttgart, Schwäbisch Hall, Langenau etc. angereist waren, ging es los.
Zuerst stand etwas Theorie auf dem Plan. Gefahren am und im Fließgewässer, Hydrodynamik und Strömungslehre wurden erklärt. Lange ließ die Praxis aber auch nicht auf sich warten. Nach dem Materialcheck ging es auch gleich an die Übung: Wurfsackwerfen. Der Wurfsack, der uns dieses Wochenende immer und immer wieder verfolgte, muss als Strömungsretter gut beherrscht werden. Unterschiedliche Wurftechniken und Wurfsicherheit haben wir in einer Übung auf der Campingplatz-Wiese erlangt.
Danach ging es auch schon ins sehr kalte (!) Wasser, um dies auch in der Strömung zu testen. Passives und aktives Schwimmen, sowie das Anschwimmen von Kehrwassern war das A und O am Wochenende. Das Wasser war recht niedrig, sodass der ein oder andere immer mal wieder auf einen Stein beim Schiwmmen stieß. Dies ließ er seine Kameraden auch gleich durch den Ruf "Popo, hoch, flach!" wissen.
Sehr spaßig war auch, die sogenannte "Waschmaschine", ein sehr großes Kehrwasser oder das Springen vom Felsen. Neben viel Spaß, haben wir natürlich auch unterschiedliche Einsatztechniken im strömenden Wasser kennengelernt und ausprobiert, unter anderem der Springereinsatz. Auch die eigene Ausrüstung kannten wir bald sehr gut. Das Lösen des Panikverschlusses wurde geübt und auch, dass die Taschen an der Weste Platz für viele Müsliriegl bietet, hatten wir schnell raus.
Ein Vormittag war auch für Seitechnik reserviert. Fleißig knoteten wir Bergretterknoten, bauten Seilbrücken und seilten uns über Land und Wasser ab. Nach dem Essen (das übrigens immer sehr lecker war) zwängten wir uns ein weiteres Mal in unsere Ausrüstung. Eine Nachtübung am nahgelegenen Teil des Flusses stand an. Es galt drei verunglückte Kajakfahrer in der Dunkelheit mithilfe mehrerer Trupps zu finden.
Zum Abschluss des Lehrgangs ging es am nächsten Tag noch ins Wildwasser :)

Fazit: Einer der actionsreichsten Lehrgänge. Wirklich zu empfehlen. Eine körperliche Fitness ist allerdings wirklich wichtig. Der Lehrgang ist nämlich sehr anstrengend.

Schussenputzete

Gemeinsam mit Baumhauer Outdoorsports sind wir am 18. Mai 2019 die Schussen von Kehlen nach Eriskirch hinab und haben dabei den Bach von Müll befreit. Mit einer staatlichen Anzahl von 25 freiwilligen Helfern konnten wir die Schussen von Kehlen bis zur Bodenseemündung umfassend vom Müll befreien.

Bei dieser Schussenputzete haben wir die Ortsgruppe Meckenbeuren mit unseren Strömungsrettern unterstützt. Vielen Dank für das Stellen der persönlichen Schutzausrüstung!